Bloodstained Blues (2006)

Click on the links below to read the reviews:
www.bloodchamber.de
www.metalglory.de
www.lordsofmetal.nl
www.schwermetall.ch




Soulreaver (2002)

EMP-MAILORDER:
Waren die Schwaben bislang nur eingefleischtesten Underground-Freaks ein Begriff, sollten sich Mucupurulent mit diesem Album auch überregional Gehör verschaffen. Das Trio schafft es auf "Soul reaver", perverse Grunts und diverse Grind-Attacken mit der Räudigkeit des skandinavischen Rock'n'Roll zu kreuzen, ohne sich dabei völlig zum Affen zu machen. Im Gegenteil: Das Songmaterial der Jungs weiss durch die Bank weg zu gefallen, animiert zu ekstatischen Körperzuckungen und geht umgehend in Fleisch und Blut. Am ehesten lässt sich der Sound der Sickos noch mit dem der Ösis von Pungent Stench vergleichen, die in ähnlichen Gefilden wildern. Natürlich arbeiten auch Mucupurulent mit diversen Carcass-Zitaten, was sie aber nur noch sympathischer macht. Coole Band, cooles Album!
(Andreas Reissnauer - 09/02)


WWW.BROKENVIOLINS.DE:
Mucupurulent - Soulreaver - CD (Morbid)
Yeah, endlich mal wieder eine old school Death Metal Pladde so richtig nach meinem Geschmack! Mucupurulent aus der schwäbischen Provinz (!), die irgendwann Mitte der Neunziger gegründet wurden und seitdem zwei Platten (auf SubZero Records) und zwei Split 7“es (mit Cabal & Belching Beet) aufgenommen haben, sind nun mit ihrem dritten Komplettwerk bei Morbid Records (u.a. Haemhorrage, Lividity, Impetigo etc.) untergekommen, und, soviel schon mal vorweg, „Soulreaver“ ist ein absoluter Knaller geworden, was schön old schooliges, relativ simples, aber keineswegs stumpfes Deathgrind-Geballer angeht, das einen mit seiner schieren Brutalität, einem mörderisch aus der Magengrube röhrenden Sänger und coolen kleinen, meist nur auf einer Handvoll gut abgehangener Riffs basierenden Songs, die einem mit einem absolut tierischen und schön brutalen Zementmischer-Sound entgegengeblasen kommen, begeistert, dass es eine echte Freude ist. Selber nennt die Band ihren Stil übrigens „Grind’n’Roll“ und es ist unüberhörbar, dass Mucupurulent auch große Fans der frühen Pungent Stench sein müssen, denn ähnlich groovy, immer mächtig heavy und mit einem vergleichbaren Holzhammer-Drive bahnen sich die Songs, meist in so endlos rulenden Midtempo- bis leicht angezogenem Uptempo-Gefilden angesiedelt, straight und (fast) immer geradeaus durch die Wand ihren Weg, auf welchem nahezu kein Platz ist für unnötige Breaks oder gar lausiges, überflüssiges Gitarrengegniedel, was vielen anderen und daher schlechteren DM-Bands oft an Durchschlagskraft und Catchyness nimmt, nicht so hier. Angetrieben von einem schön auf den Punkt gespielten, meistens ordentlich straighten Schlagzeug, überzeugt vor allem die mit direktem Zug zum Tor gespielte Gitarre, denn hier wird ein schnelles, dickes und cooles Riff ganz easy ans andere gereiht, wobei Mucupurulent insgesamt vor allem mit einem überzeugen können, was vielen Extrembands oftmals abgeht: hier wird nicht nur extrem und wild gehackt, nope, Mucupurulent können richtig nette Songs mit Wiedererkennungswert schreiben, sodass es richtig Spaß macht, „Soulreaver“ zu hören und auch keinerlei Langeweile aufkommt während der gut 37 Minuten, welche die Platte lang ist. Produziert haben Mucupurulent das Teil übrigens selbst in ihrem eigenen kleinen Studio, und mit dem Sound wurde echt ganze Arbeit geleistet: brutal wie noch was und tight wie ein Bolzenschussgerät fliegen einem die Riffs um die Löffel, die wahrscheinlich vorher mit großer Präzision durch eine amtliche Marshall-Wand gejagt wurden, die Drums kommen schön trocken und knackig, und mit dem Bass wird das ganze noch ordentlich mit Wumms versehen, das Gesamtergebnis jedenfalls bläst besser als der amtlichste Vorwerk-Laubsauger o.ä. Blöder Vergleich, ok. Aber wer bei solchen 1a Klopfern wie „Back to the bones“, „Again“, „Spine of madness“ oder vor allem dem unwiderstehlichen „Unbreakable“ nicht unweigerlich mit dem Kopf wackelt, dem kann schön simpler, brutaler old school Death Metal noch nie wirklich gefallen haben, soviel steht fest. Und diese tief, tiefer, am tiefsten geröhrten Vocals sind auch absolut top, der Typ muss jedenfalls einen mörderisch dicken Hals haben so wie das klingt. Ich kann mir nicht helfen, aber das hier lässt auch einige der letzten Relapse-DM-Platten von u.a. Origin oder Cephalic Carnage locker hinter sich, und wie cool Mucupurulent letztlich sein müssen, lässt sich vielleicht noch daran erkennen, dass die Band auf einer ihrer Splits auch ein Cover des Kyuss-Klassikers „Green machine“ eingerödelt hat.......diese Version hätte ich ehrlich gerne mal gehört. Live gespielt haben die Kollegen u.a. übrigens schon mit Haemhorrage, Agathocles, GUT, Blood, Mangled, Dead Infection, Krabathor etc., und ich kann ehrlich nur jedem Death Metal Freund wärmstens empfehlen, der offiziellen Website der Band (mucupurulent.de) schnellstens einen Besuch abzustatten, ein paar Soundfiles zu ziehen und sich schlussendlich mit dieser feinen Scheibe auszustatten. Top Teil!!
(Thomas Jänsch)


WWW.METALLIAN.COM:
Mucupurulent is the true definition of an underground metal band. They have released three albums plus miscellaneous other format releases and are still a little-heard-of band. Soul Reaver is the band's first album for Morbid Records which consequently might extend the band's recognition on the scene. The band reckons the songs form a sort of a road trip soundtrack - hence the unconventional cover photo of an old car idling in a desert. Band and label like to use the term 'grind' quite often in reference to the band, but fans should know that the term refers more to the depth and breadth of the delivery (including the suffocating heaviness) as opposed to the speed or blast. Most of the material here is in fact mid-paced.
Mucupurulent's singer is a dead-ringer for Cianide's Mike Perun. His vocals are deep and powerful and figuratively are what define Mucupurulent. Timo Reichert's voice is steady and towering. The man breathes a gail of death and destruction upon the listener and does so routinely. The riffs are simple and effective. They do the job without having to resort to any degree of technicality. They are routinely accompanied by quasi-ambient guitar back-drops which, in this particular case, makes for a compelling package. In fact, the aforementioned combination is the basis for Mucupurulent's compulsive catchiness. All the same, the guitars have a harsh sound to them. Overall the Germans are brutal with a speedy tempo and a powerful backbone.
Having said that, the effort is adversely affected by the vile drum machine. The band uses several samples too, albeit not in too big a dosage. Soul Reaver is recorded and mastered at the band's own studio and is none the worse for it. The sound is both full and thick. The Return Of The Squad is particular because the song begins with an industrial riff and samples before introducing, what is probably, the album's most effective riff. Like Gasoline ends untightly. It has the kind of finish one is likely to hear on a rehearsal tape. Drive Me Dead has some interesting guitar work on it. There is even a riff one could have sworn was originally used by Guns N Roses!
Mucupurulent is a band at a crossroads. It can either, given its evident compositional aptitude, take the road to respectability by dropping the drum machine, abandoning the odd danceable beat, focusing on its own songs and consequently developing the band's brand or forge ahead in the opposite direction hopping to extinction.
Ali "The Metallian"


METAL NIGHTMARE, ISSUE THIRTEEN:
Mucupurulent Soulreaver, 2002 Morbid Records
Sounds like grind rock with a slight industrial edge. But that might be due to the production. Or from their guitar tuning and the fuzz factor. Whatever the case, I like it. The songs all have a really nice drive behind them. Shit... if they were weren't so stuck on being a death metal act, they could probably do a pretty decent stoner rock album.


DELICIOUS-BOWELS-ZINE:
Als ich die Promo von Mucupurulent's neuester Langrille in die Hände bekam, war ich schon gespannt, was mich erwarten würde, denn Bandinfo und auch das Cover der CD lassen auf eine mir bis dato nicht bekannte Musikrichtung aus Grindcore und Rock'n Roll hoffen, den "Grind'n Roll". Und tatsächlich: Man wird das komplette Album hindurch von einem dermaßen heftigen Groove umgepflügt, so dass "Groove" für mich ab jetzt eine völlig neue Bedeutung bekommen hat.
Stücke wie der Opener "Again" (übrigens mit sehr coolem Refrain!), "Pain lasts Forever", "Spine of Madness" oder mein Favorit "Vermin" sind tonnenschwer, verleiten einen aber trotzdem zu fleißigem Rübeschütteln. Jedoch auch Lieder wie das schnelle Titelstück "Soul Reaver" hauen rein. Die Riffs sind präzise gespielt und auch die Schlagzeugarbeit, sowie Gesang und Bass fügen sich gut in die Soundwände ein.
Wenn es wirklich ein Album gibt, welches die Bezeichnung "Stumpf ist trumpf" verdient, dann ist es "Soul Reaver". Fans von schnörkellosen, heftigen Tönen sollten unbedingt zuschlagen.
(SC)


WWW.ADNOCTTUM.DE:
Mucupurulent, Soulreaver, Morbid Records
11 Songs, 37:30
Mit ihrem mittlerweile dritten Album warten die Schwaben Mucupurulent (interessanter Bandname) auf. Auf „Soul Reaver“ soll die Band nun nicht mehr ganz so extremen Grind zelebrieren wie auf ihren Vorgänger Werken (liess ich mir sagen), aber die Jungs hauen doch immer noch gewaltig auf den Putz. Besonders auffällig ist der extreme Groove der ein wenig an Crowbar oder Pro Pain (wie auch die fetten Riffs) erinnert und der sehr brutal gehaltene Gesang. Lasst euch von den ganz kurzen Elektroparts am Anfang nicht abschrecken, auch wenn es etwas irritierend ist passt es sehr gut zu diesem geilen extremen Meisterwerk. Da mir leider keine Texte beiliegen denke ich mal das man sich da aber im Gegensatz zu den „älteren“ Texten nicht sehr stark verändert hat, also geht’s hier in Richtung Splatter. Hört euch das Werk mal bei Gelegenheit an, ich denke es lohnt sich, auch wenn es nichts Neues auf dem extremen Sektor ist, aber Mucupurulent liegen weit über dem Durchschnitt.
(wolle)


EDEL-RECORDS-AUSTRIA:
(Morbid Records)
Songs (37:32)
28.10.2002
Vorstellung in unserer Sendung am 23.12.2002.
Mucupurulent ist eine Band aus Deutschland, die sich 1995 als reines Spassprojekt gründeten. Mit der Zeit entwickelten sich die dreier Truppe allerdings zu einer anständigen Band und interessierten auch schon einigen Leute. Nahezu unglaublich ist, das es seit der Gründung keinen Line-Up Wechsel gab und Mucupurulent nach wie vor in der Originalbesetzung spielt. Bald gab es erste Demo's mit denen sie sich einen Namen in der Undergroundszene machten. Anschließend folgte ein erster Plattendeal beim Label SubZero Records. Es folgten weitere Release's. Später wechselte die Band zu einem neuen Plattenlabel Morbid Records und veröffentlichen nun, Ende 2002 ihr drittes Album "soulreaver". Ich finde das neue Album ist ihnen ganz gut gelungen. Bei den Songs fehlt weder die Abwechslung noch die Melodie. Der Stil selber ist echt geil und die Riffs wurden perfekt mit dem Schlagzeug zusammengeführt. Alle Songs auf "soulreaver" sind ihnen gut gelungen und man merkt die Weiterentwicklung der Band. Daher kann ich auch die CD als Gesamtprodukt nur empfehlen und möchte mich nicht auf ein paar einzelne Songs festlegen. Einzig und alleine zu bekritteln ist das Cover, welches nicht gerade sehr einfallsreich ist. Weiter der "Schriftzug?" des Bandnamens bei dem man nicht weiß ob da einfach nur wer "hingschissn" hat, oder ob es sich da um "Buchstaben?" handeln soll.
Fazit: Geile Grind Scheibe mit Power.


WWW.INTERREGNUM.DE:
Mucupurulent Soulreaver, 7
Morbid Rec./SPV, 2002
Die Band mit dem einprägsamen Namen hat nicht nur ein neues Album im Gepäck, sondern auch noch eine fast ganz neue Musik-Kombination. Death Metal und Rock´n´Roll kennen wir ja nun schon zur Genüge. Die Jungs mit den vier "Us" im Bandnamen kredenzen uns nun Grindrock. Will heißen, wenn man als Vergleich die ähnlich klingenden Gorefest heranzieht, sind MUCUPURULENT gradliniger, weniger melodisch. Bei ihnen kommt es mehr auf den rockenden Groove an. Weniger filigrane Solos und mehr Grindhektik. Aber diese Stimme. Man glaubt, eine neue Band von Jan Chris DeKoyer (Gorefest) vor sich zu haben. Der einzige Negativpunkt an der Sache ist aber, daß mit zunehmender Spielzeit die Songs ein wenig gleichförmig klingen, da nicht soo viel passiert. Doch um bei Grindschlachtfesten (wahlweise mit Spargel, grünen Bohnen und Tofu) ordendlich das Haus zu rocken, langt "Soulreaver" allemale.